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Eine Woche, fast eine Woche halte ich es jetzt durch. Es ist doch gar nicht schwer, sag ich mir immer wieder. Ich erlaube mir doch sogar mehr als je zuvor. Ich habe am Anfang viel viel weniger gegessen und mich sofort schlecht gefühlt, wenn ich nur einen Hauch mehr gegessen hatte, aber jetzt wäre es doch eigentlich einfach. Aber ich spüre immer wieder diese unbändige Lust. Ich male mir aus, was ich mir zubereiten könnte, wenn ich meinen Motivationstag habe. Ich denke nicht wie es normal wäre. Normale Menschen würden dann einfach morgens das Brötchen mit Nutella beschmieren und sich nach dem Mittagessen ein Eis gönnen. Ich nicht Ich stelle mir jetzt schon vor, dass ich das ganze Süßwarenregal kaufen werde und einen Käsekuchen backen möchte. Croissants mit Nutella, Schokomüsli, Eis mit Schokoladensoße und Sahne. Das alles will ich an einem Tag essen. Ich weiß wie es endet. Ich werde da liegen mit wahnsinnigen Bauchschmerzen und immer weder nach schieben, wenn es wieder besser wird. Warum tue ich mir so was denn immer wieder an?? Warum musste sich diese Lust nach der großen Abnahme entwickeln??? Mir geht es momentan total gut mit der Nahrungsaufnahme, aber ich schlafe wieder so schlecht. Es ist Wochenende und um halb 8 ist meine Nacht vorbei, ich kann nicht mehr schlafen. Ich bin auch erst gegen 24 Uhr eingeschlafen, obwohl ich so müde war. Mein Leben, alles, dreht sich nur um Ernährung und Sport. Stundenlang sitze ich im Internet und suche die neusten Tricks und Erkenntnisse und immer immer wieder denke ich mir, dass ich es jetzt wieder schaffen werde. Ich denke mir, dass mein Leben dann endlich wieder anfängt. Dann geht es mir gut. Nach ein paar Tagen, in denen ich eigentlich doch so glücklich war, denke ich dass ich mich so lieben muss, wie ich bin und das ich meinem Körper so doch nur schade, aber anstatt normal zu essen, ist das nur der Freifahrtschein für einen Fresstag und dann fresse ich was das Zeug hält. Ich gehe einkaufen und schon auf dem Rückweg fresse ich eine Tafel Schokolade. Ich gehe die Treppen hoch mit Keksen im Mund. Ich mache mir eine Familienportion zum Mittag und verdrücke eine Packung Pralinen nebenbei. Warum? Warum macht mir das solchen Spaß??? Ich verstehe es nicht. Ich beobachte mich genau. Ich überlege, warum ich in welchen Momenten den Tag zum Fresstag ernenne. Manchmal ist es Langeweile und Einsamkeit. Ich sitze hier allein und denke zu viel und dann fange ich lieber an zu essen, weil es mir dann nicht zu trostlos vorkommt. Manchmal ist es die Wut, die über mich kommt und die ich dann dadurch betäube. Manchmal ist es die Überforderung im Job oder im Leben, die ich nur so ertragen kann. Doch wann kam die Sucht? Ist sie nicht eigentlich schon seit Beginn meiner Kindheit bei mir?Begleitet sie mich nicht eigentlich schon so lange? Ich denke, dass sie mir jetzt erst ihre verschiedenen Gesichter zeigt. Als Kind war ich immer fett. Immer. Ich wurde gehänselt und geärgert in der Schule, in meiner Familie, einfach überall. Dann nahm ich ab, einfach so. Und ich wurde dünner und dünner ,aber ich fand mich fett. Plötzlich reagierten alle in der Schule und ich musste ich in der Klasse und bei meinen Lehrern verteidigen. Dabei wollte ich doch nur gefallen. Ich habe meine Mutter in der Zeit lange nicht gesehen. Ich lebte in der Zeit bei einer anderen Familie, weil ich mit Hilfe des Jugendamts 2 Jahre zuvor ausgezogen war. Aber der Grund war mein Vater und nicht meine Mutter. Ich hatte aber so ein schlechtes Gewissen und ich wollte meiner Mutter zeigen, das doch was in mir steckt, denn ein paar Jahre zuvor sagte sie mir, dass ich nur noch fünf Kg zunehmen müsste und dann wäre ich unansehnlich. Doch nun sollte sich mich fast 30 Kg leichter sehen. Wir trafen uns und sie sah mich und was kam? „Hast abgenommen? Sieht besser aus!“ Das wars. Die ganzen Wochen zuvor, die ich mich bemüht habe möglichst viel abzunehmen um meiner Mutter zugefallen waren dahin.

Ich hörte immer wieder aus dem Umfeld, dass ich dünn genug sei und irgendwann glaubte ich es. Ein Fehler!!! Denn nun erlaubte ich mir hin und wieder einen Tag. Das kamen die Fresstage. Ich dachte ich würde einfach alles essen, was ich will und dann hätte es zwar am nächsten Tag Auswirkungen, aber spätestens in ein paar tagen wäre alles vergessen. Anfangs funktionierte es auch aber so langsam verlor ich die Kontrolle darüber. Und jedes mal wenn ein verbotenes Stück meine Lippen berührte, war der Tag vorprogrammiert.So ist es bis heute. Es gibt nur gute und schlechte Tage. Das ist nicht das Leben, dass ich führen will. Ich sehe es als meine Lebensaufgabe und ich werde es schaffen, weil ich es will. Im Fernsehen wird immer gesagt man solle sich jeden tag ein Stück Schokolade gönnen, dann kriegt man keine Heilhungerattacken. Tja, bei mir werden sie dadurch ausgelöst. Ich will genau hin hören und hin fühlen, damit ich meinen Körper verstehe. Ich will ihm nicht schaden und momentan lebe ich echt gesund. Ich will lernen zu erkennen, wenn meine Seele sich nur so bemerkbar machen kann. Ich will verarbeiten und verstehen um mich lieben zu können.

18.10.09 09:14


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Ich weiß gar nicht wie oft ich mich hier schon an- und wieder abgemeldet habe, jedesmal mit dem Ziel abzunehmen....

Und schon wieder treibt es mich hierher. Doch eher möchte ic den Blog nun nutzen, um meine Gefühle loszuwerden und  ich könnte es nciht ertragen diese auf meinen Pc gespeichert zu haben. ich denke nur so kann ich aus dem Teufelskreis ausbrechen. ich muss mich mit dem Problem befassen.

Ich habe schon etliche Kg ab- und wieder zu- und dann wieder abgenommen, aber ich will nicht den Rest meines Lebens so verbringen. Ich will mit mir zufrieden sein und ich mich lieben. Ich möchte eine erfolgreiche Partnerschaft und das Leben genießen ohne Angst, negative Blicke auf mich zu ziehen. Es gibt in unserer gesellschaft 2 Extreme. Die eine perfekte Seite, die durch die Massen der Medien vertreten werden. Sie zeigen, nur wer schön und schlank ist, hat Spaß und freude im Leben nur wer ein perfektes Äußeres besitzt, kann in diesem Leben erfolgreich sein. Dann gibt es das andere Extrem. Diese Seite zegt uns immer wieder, dass es auf den Menschen ankommt, egal wie seine Hülle aussieht. Selbstbewusstsein stärken stehet hier im Vordergrund.

Doch was ist jetzt richtig? Und kann man überhaupt ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen, wenn man immer wieder die Rückmeldung bekommt unzulänglich zu sein?

Ich denke, es ist wichtig, mich selbst zu lieben, damit ich andere Liebe schenken kann, die so tief ist, um eine erfolgreiche Partnerschaft zu führen. Also geht es darum zu beleuchten, was ich tun muss um mich zu lieben. Ist es ein bestimmtes Gewicht? Eine perfekte Kleidergröße? Eine schöne Frisur? Um ehrlich zu sein: JA!! genau das ist es für mich. Erst wenn ich so aussehe, wie ich mir meinen Körper vorstelle, kann ich mich lieben lernen. Ich bin bereit, dafür nochmal zu kämpfen, aber diesesmal nicht mit einer crashdiät, denn ich will langwristig schlank sein und mein Leben ändern und nciht meine Sorgen wieder im Hunger betäuben.

11.10.09 14:56





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